Die gesetzliche Krankenkasse gewährt dem Patienten einen Fest-

kostenzuschuss , wenn Zahnersatz nötig ist. Der Festkostenzuschuss

ist abhängig vom Bonus (Nachweis durch Bonusheft) und vom

persönlichen Zahnbefund ( Wo wieviele Zähne fehlen oder prothetisch

geschützt werden müssen.) 

    

Für jeden Befund ist eine sogenannte Regelversorgung festgelegt.

Diese ist oft schon eine gute Versorgungsmöglichkeit. 

 

Alternativ gibt es meist auch aufwendigere Zahnersatzlösungen.

 

Bei Zahnersatz-Regelversorgungen gibt es Härtefallgrenzen, bei deren Unterschreiten ein Patient keine Zuzahlung leisten muss.

(Auch wenn kein Bonus vorliegt)  

 

Der Härtefall tritt ein und die Regelversorgung ist dann kostenlos

wenn das durchschnittliche Brutto- Familien-Monatseinkommen der letzten 3  Monate nicht höher ist als:

 

 1218,-   €    für Alleinstehende

 1674,75      für Patienten mit 1 Angehörigen (Ehepartner, Kind )

 1979,25      für Patienten mit 2 Angehörigen

 2283,75      für Patienten mit 3 Angehörigen

   304,50      zuzügl. für jeden weiteren Angehörigen  

 

                                       Stand : Januar 2018

 

Damit Patienten, die knapp über der Härtefallgrenze liegen, nicht abrupt den vollen Eigenanteil an den Zahnersatzkosten tragen müssen,

gibt es die gleitende Härtefallregelung , und die funktioniert so:

 

Hat z.B. ein Alleinstehender 1228,- Monatsbruttoeinkommen,

so liegt er 10,- über der Härtefallgrenze und er darf dann nur mit

3 mal 10,- € belastet werden; den Rest der Zahnarztrechnung (für die Regelversorgung ) muss seine Krankenkasse ihm rückerstatten.

 

 

bei 1238,- € wären es im Beispiel:  3 mal 20,- € Zumutbarkeit, usw.

 

Alle gesetzlichen Krankenkassen sind zur Gewährung oben genannter Leistungen verpflichtet ,wenn ihnen die Einkommensnachweise und der vom Zahnarzt aufgestellte

Heil-und Kostenplan vorgelegt werden  und die Anspruchsbedingungen erfüllt sind.